Regionalliga: Spielbericht gegen Viktoria Berlin

Teamleistung und eine starke S.Jorcke im Tor sichern Punktgewinn

Im ersten Heimspiel der noch jungen Saison erkämpfte sich das Regionalliga Team gegen den Aufstiegsaspiranten Viktoria Berlin einen Punkt. Garant für diesen Erfolg war die mannschaftliche Geschlossenheit und eine starke Sophie-Marie Jorcke im Erfurter Tor. In Abwesenheit von Kapitänin Mandy Uhl und weiteren Ausfällen musste Trainer Marco Zelle die Mannschaft umbauen. Aber wie es so oft ist, kämpfte die Mannschaft gemeinsam für das Ziel mindestens einen Punkt in Erfurt zu behalten.

Es entwickelte sich von Beginn an ein spannendes und intensives Regionalligaspiel mit Feldvorteilen für die Gäste aus Berlin. Diese konnten jedoch ihre höheren Ballbesitzanteile nicht in klare Torchancen ummünzen, da die Erfurter Abwehr hervorragend agierte. Die erste richtige Torchance im Spiel entsteht nach Eckball für die Gäste, welche hier zum ersten Mal ihre Größenvorteile nutzen können. S. Jorcke im Tor reagiert jedoch blitzschnell und konnte den Ball klären. In der 42.Minute dann die erste richtig gute Chance für die Gastgeberinnen. C. Jacobi setzt sich rechts durch, um kurvt noch die Berliner Torfrau, wird jedoch dabei zu weit nach außen abgedrängt und ihre Hereingabe findet keine Abnehmerin. Halbzeit zwei beginnt gleich mit einem Knaller. In der 47. Minute kann sich erneut S. Jorcke nach einem 20 Meter Hammer auszeichnen und kratz den

Foto: Trautvetter / Sportnet-erfurt.de

Schuss der Gäste aus dem Winkel. Danach gleiches Bild wie in der 1.Halbzeit, Berlin versucht mit sicherem Spielaufbau zum Erfolg zu kommen und Erfurt ist bemüht die Räume eng zu halten und selber für Nadelstiche zu sorgen. Und einer dieser schnellen Gegenangriffe hätte fast gepasst. C. Ziegenhorn wird über Links frei gespielt und lief alleine auf J.Haake im Berliner Tor zu, die den Schuss noch leicht abfälschen konnte, dieser jedoch in Richtung Tor weiter flog, bis eine Berliner Spielerin den Ball in spektakulärer Art und Weise noch klärte. Den nächsten Aufreger gab es nach einer unschönen Situation. E. Gremler wurde an der Mittellinie gefoult und blieb Minutenlang nach Luft ringend liegen. Sowohl Erfurter als auch der Berliner Physiotherapeut kümmerten sich um die verletzte Spielerin, welche nach einigen Minuten auf das Spielfeld zurückkehrte. Hier gilt es Danke und Hochachtung dem Physiotherapeut der Gäste auszusprechen. Dies sind Handlungen wie man sie gern sieht. Danke!

Nach 95 Minuten war dann Schluss und die Punkteteilung perfekt. Ein gerechtes Ergebnis wenn man nach den klaren Torchancen urteilt. Am kommenden Sonntag kommt nun der nächste Aufstiegskandidat ins Sportforum um 14 Uhr empfangen die Zelle Schützlinge den Magdeburg FFC. Auch hier konnten die Erfurterinnen in der vergangenen Saison noch keinen Punktgewinn verzeichnen. Aber dies war gegen Viktoria Berlin auch vorher nicht der Fall. Für Spannen ist also am kommenden Sonntag gesorgt!

Die FFV-Aufstellung: Jorcke, Müller, Groll, Knoll, Klibstas, Pressler, Sydow, Meyer, Gremler, Jacobi (´61 Nehlert), Ziegenhorn (´81 Ludwig)