Verdiente Niederlage bei Viktoria Berlin

Regionalliga: Viktoria Berlin vs 1.FFV Erfurt  3:0

Im ersten Pflichtspiel in 2017 musste das Regionalligateam eine Niederlage gegen den Tabellendritten Viktoria Berlin einstecken.

„Niederlage gegen ein Spitzenteam der Liga ist zu verschmerzen. Enttäuscht bin ich, dass nahezu kein Spielerin ihr normales Leistungsniveau in diesem Spiel erreicht hat.“ So Trainer Marco Zelle

Die Berlinen zeigten von Beginn an, wer hier den Sieg erringen will und gingen vor allen in den Zweikämpfen zielstrebiger und energischer zu werke. So erkämpften sich die Hauptstädterinnen immer wieder frühzeitig den Ball. Die ersten 30 Minuten sahen nicht aus wie ein Regionalligaspiel sondern eher wie ein permanentes Getümmel, da auch die Gastgeberinnen viele Ungenauigkeiten im Spiel hatten. Beide Torfrauen waren in Halbzeit 1 nahe zu beschäftigungslos.

Am Ende entschied das Herz und die Leidenschaft das Spiel. N. Decker erzwang sich einen Strafstoß und A. Kähler ließ sich die Chance vom Punkt nicht nehmen und schoss zur Führung der Berlinerinnen ein. Nur 2 Minuten später die Entscheidung. Ein eigentlich ungefährlicher Steilpass der Gastgeberinnen, wurde zur Vorbereitung des 2:0. Die Erfurter Abwehr im Tiefschlaf und so konnte eine Berlinerin sich den Ball erlaufen, passte quer und erneut A. Kähler konnte fast unbedrängt einschieben. Auch hier führte die Zielstrebigkeit der Berlinerinnen zum Erfolg. Auch das 3:0 begünstigt durch inkonsequentes verteidigen. So setzten sich 2 Berlinerinnen gegen 4 Erfurter Spielerinnen durch und die Flanke wurde M. Sänger eingeköpft.

Zwischen durch kam Erfurt nur zu einer eigentlichen Torchance als man sich auf Links durch spielte und endlich mal die Geschwindigkeit auf den Außenbahnen nutzte. Ein überhasteter Abschluss machte jedoch diese Chance zu Nichte.

„ Wir haben uns in der Anfangsphase von den Berlinerinnen beeindrucken lassen und haben danach zu keiner Zeit des Spiels es geschafft vernünftige Bälle zu spielen, um so Berlin mal ernsthaft unter Druck zu setzen. So geht die Niederlage auch in dieser Höhe völlig in Ordnung!“ so Trainer Marco Zelle

Nächsten Sonntag wartet der nächste harte Brocken auf die Mannschaft um Kapitänin Wiebke Pressler. Da fährt man zum aktuellen Tabellenführer nach Magdeburg. Will man hier bestehen, muss eine klar Leistungssteigerung erfolgen!

Für Erfurt spielten:

Jorcke, Müller, Knoll, Groß, C.Ziegenhorn, Meyer, Pressler, Sydow (´60 Wözel), Gremler (´74 Frank), Jacobi, Groll (´56 Nehlert)