EFC Ruhla gg. 1. FFV Erfurt U13 – 3:7 (2:5)

Am 2. Spieltag ging unsere U13 bekannte Wege. Einzig das Ziel lag dieses Mal etwas näher. Nach Bad Salzungen an Spieltag 1 war der EFC Ruhla nun der nächste Gegner. Verzichten mussten wir auf insgesamt 4 Spielerinnen und traten so mit nur 1 Auswechslerin an. Allerdings waren auch die Gastgeberinnen gerade so vollzählig, so dass es hier nahezu gleiche Voraussetzungen gab.
Unsere Mannschaft begann das Spiel dominant und ging nach mehreren Schüssen auf das Tor der Ruhlaer bereits in Minute 2 durch Annelie in Führung. Zwar gab es zunächst bange Blicke, denn die Torhüterin versuchte in der unübersichtlichen Situation noch zu klären, hielt den Ball aber wohl erst kurz hinter der Linie fest. Der Schiedsrichter zeigte entschieden in Richtung Mittellinie. 1:0 für uns.
Nur 2 Minuten später klärte Lilly nach einer gegnerischen Ecke den Ball im eigenen Strafraum weit auf Natalie, welche ein Dribbling über das halbe Feld mit dem 2:0 krönte. Das Spielgerät landete unhaltbar in der Linken unteren Ecke.
In den folgenden Minuten waren wir weiter die spielbestimmende Mannschaft, kreierten Chance um Chance doch belohnten uns nicht mit einem dritten Tor. Durch den zunehmenden Offensivdrang und der scheinbaren Sicherheit standen wir zeitgleich hinten zu offen. Mit zum Teil nur 2 Spielerinnen in den Defensivaktionen machten wir es den Gastgeberinnen zu einfach, Zählbares aus ihren Entlastungsangriffen herauszuholen und so stand es in Minute 15 auf einmal 2:2. Das stellte den Spielverlauf auf den Kopf, war aber alles andere als unverdient. Ruhla agierte effektiv und nutzte eben die wenigen Chancen optimal.
Unsere Mädels brauchten etwas Zeit um wieder die Sicherheit im Spiel zu finden. In der 23. Minute sorgte Annelie mit einem Nachschuss aus sehr spitzem Winkel für die erneute Führung. 3 Minuten später war auch der alte Abstand wieder hergestellt. Nach Versuchen von Annelie und Leo gelang Lilly im 3. Versuch das 4:2. Mit dem Pausenpfiff erhöhte Natalie auf ein komfortables 5:2. Eine insgesamt starken Halbzeit bei der die wenigen Abwehrfehler maximal bestraft, aber in der Offensive wieder repariert wurden.
Wie schnell ein scheinbar sicherer Vorsprung weg sein kann, haben wir in Halbzeit eins gesehen und gingen daher hoch konzentriert in den zweiten Teil der Begegnung. Ein abgefälschter Schuss von Lilly führte 6 Minuten nach Wiederanpfiff zum 6:2. Der Schiri wertete es als Eigentor. Kurz dauch konnte Ruhla erneut verkürzen, doch dieses Mal machten wir ungeachtet dessen sofort vorne wieder Druck. Nach vielen gut gehaltenen Bällen seitens Ruhlas und ein bisschen Unterstützung des Aluminiumus nahm sich Leo ein Herz, zimmert den Ball aus gut 15 Metern ins rechte obere Eck und ließ dabei der Torhüterin kein Abwehrchance. Das 7:3 in der 52. Minute war zugleich der Endstand in einem fairen und für die Zuschauer unterhaltsamen Spiel.

Wir bedanken uns beim EFC Ruhla für die Gastfreundschaft und freuen uns auf ein Wiedersehen zum 1/4-Finale im Pokal am 22.09.2018 in Erfurt.