Chronik

 

In den 70iger Jahren startete auch in Erfurt der Frauenfußball. Bei Turbine spielte zunächst lose eine Freizeitmannschaft. Unter der Leitung von Fritz Wetzleb wurde dann 1973 bei der BSG Fortschritt Erfurt u.a. mit den Frauen der Turbine-Mannschaft eine Damenmannschaft gegründet. Träger der Betriebssportgemeinschaft waren die VEB Thuringia Schuhfabrik Erfurt und später auch der Maschinenbauhandel Erfurt.


BSG Fortschritt Erfurt
Die Fortschritt-Mannschaft nahmen an allen 12 DDR-Bestenermittlungen im Frauenfußball teil. Der Auftakt erfolgte 1979: Vor 500 Zuschauern im Stadion der Textilarbeiter in Gera-Zwötzen landete die BSG Fortschritt Erfurt nach zwei Siegen gegen Gera (2:1) und Pferdsdorf (5:1) sowie einer Niederlage gegen die späteren Gewinner der Vor- und Enddrunde BSG Wismut Karl-Marx-Stadt (0:3) auf dem 2. Platz der Gruppe 3.

Am 3. Juli 1982 gab es im Stadion der Textilarbeiter in Gera-Zwötzen eine Premiere. Die Fortschritt-Fußballerinnen gewann erstmals ihre Vorrundengruppe und zogen somit – als 1. Thüringer Team – in die Endrunde ein. Ein 1:1 Remis gege die BSG Numerik Karl-Marx-Stadt sowie ein 3:1 Erfolg gegen die BSG Modedruck Gera bedeuteten die Gruppensieg dank der um ein Tor besseren Tordifferenz gegenüber der besten Mannschaft aus dem Bezirk Karl-Marx-Stadt. Das Finalturnier wurde am 2. und 3. Oktober 1982 im Waldstadion zu Lauchhammer vor 5.000 Zuschauern ausgespielt. Ein 2:1 Erfolg gegen die BSG Chemie Wolfen sowie drei Niederlagen gegen die BSG Chemie Leipzig (1:2), BSG Chemie PCK Schwedt/O. (0:4) und die von Bernd Schröder trainierte Gewinnermannschaft der Endrunde, BSG Turbine Potsdam (0:3), bedeuteten am Ende den 4. Platz unter fünf teilnehmenden Teams. Als eine der besten Torschützinnen ging Andrea Scheit mit zwei erzielten Toren in die Chronik der Endrunde ein. Im folgenden Jahr gewann die BSG Fortschritt Erfurt erneut als beste Mannschaft des Bezirks Erfurt die Vorrunde. In der Gruppe 5 setzten sich die Erfurterinnen am 7. August 1983 in Meiningen gegen die BSG Chemie Leipzig sowie die BSG Aufbau Pferdsdorf durch. In der Endrunde am am 1. und 2. Oktober 1983 im Stadion an der Albert-Barthel-Straße zu Schwedt/O. erreichten die Erfurterinnen trotz eines Sieges gegen die BSG EAB 47 Berlin (4:1) am Ende nur den 5. und letzten Tabellenplatz. Sowohl gegen den Endrundensieger BSG Turbine Potsdam (0:2), gegen BSG Wismut Karl-Marx-Stadt (0:1) als auch gegen die BSG Chemie PCK Schwedt/O. (0:1) gingen die Erfurterinnen als Verliererinnen vom Platz. Alle vier Tore beim einzigen Sieg der BSG Fortschritt erzielte Andrea Scheit, die somit Torschützenkönigin der Endrunde wurde.

Die beste Platzierung erreichten die Erfurterinnen bei der 8. Bestenermittlung 1986. Die Vorrundengruppe D konnte Fortschritt mit 4 Siegen und 2 Unentschieden gewinnen. Die Spiele gegen den Gruppenzweiten und „Vizemeister“ der Vorsaison BSG Wismut Karl-Marx-Stadt endeten 0:1 und 1:1 Remis. Gegen die erstmals an der Vorrunde teilnehmende HSG Uni Jena gewannen die Erfurterinnen beide historischen Derbys (3:1, 4:1). Auch gegen die SpG. Breitungen/Dietzenbach war die BSG Fortschritt Erfurt (6:0, 7:0) erfolgreich. Im 1. Halbfinale reisten die Erfurterinnen zur BSG Motor Halle. Allerdings war am 7. Juni 1986 das Glück nicht auf der Seite der Fortschritt-Damen und so ging das Spiel mit 1:4 verloren. Das Rückspiel am 15. Juni in Erfurt endete 0:0. Damit qualifizierte sich Motor für das Finale. Die BSG Fortschritt Erfurt wurde gemeinsam mit der BSG EAB 47 Berlin Dritter der 8. Bestenermittlung in der DDR.

1990/91 startet die Oberliga Nordost in ihre erste Saison überhaupt. Die beiden Nord- und Südstaffeln aus DDR-Zeiten wurden aufgrund der Resultate der letzten fünf Spielzeiten zusammengefasst zu einer Zehnerstaffel u.a. mit dem SV Concordia Erfurt (ehemals BSG Fortschritt Erfurt). Für die Erfurterinnen lief diese 1. Oberliga-Saison alles andere als optimal. Nach 14 Niederlagen, 2 Unentschieden und nur 2 Siegen (gg. 1 FC Union Berlin 3:0; gg. SG Handwerk Magdeburg 3:0) fanden sich die Concordia-Frauen auf dem 9. und damit vorletzten Tabellenplatz wieder. Damit war die sportliche Qualifikation für die nächste Oberliga-Saison geschafft, doch eine Bewerbung seitens des Vereins blieb aus. So endete mit dem Abschluss der ersten Oberliga-Saison im Sommer 1991 auch die Geschichte der BSG Fortschritt Erfurt.  Nachdem im Jahr zuvor – am 9. Juli 1990 – vor dem Hintergrund der politischen Veränderungen – die BSG Fortschritt Erfurt in den SV Concordia Erfurt umbenannte wurde, wollte oder konnte der „neue“ Verein dem Frauenfußball nur 12 Monate eine Heimat bieten.


SV Grün-Weiß Erfurt
Die Grundlage für den Frauenfußball im Sportforum Johannesplatz wurde im Sommer 1991 geschaffen. Die Erfurter Fußballerinnen traten praktisch über Nacht beim SV Concordia Erfurt aus und schlossen sich dem SV Grün-Weiß 1990 Erfurt an. Dieser war aus der im Jahre 1969 gegründeten Bezirks- u. Fachschulsportgemeinschaft (BFSG) Aufbau Erfurt entstanden. Im Zuge der politischen Wende wurde die BFSG Erfurt im Jahre 1990 in SV Grün-Weiß 1990 Erfurt umbenannt und ins Vereinsregister eingetragen (erst 1999 schlossen sich die Vereine SV Grün-Weiß 1990 Erfurt und VfB Erfurt zum heutigen VfB Grün-Weiß 1990 Erfurt zusammen). Doch nicht alle Spielerinnen wollten den Weg zu Grün-Weiß mitgehen. So wurde auch der SSV Blau-Weiß 79 die neue Heimat vieler Fußballerinnen in Erfurt.

Mit dem Wechsel verbunden war gleichzeitig der „freiwillig“ Abstieg aus der Frauen-Oberliga, obwohl sich der Erfurterinnen mit ihrem 9. Platz in der Vorsaion sportlich für die 2. Liga qualifiziert hatten. Doch dieser Abstieg wäre auch bei Concordia notwendig geworden, da eine Meldung des Vereins für die Oberliga 1991/1992 nicht erfolgte. Am 6. Oktober 1991 war es dann soweit. Zum 1. Punktspiel reisten die Fußballerinnen des SV Grün-Weiß Erfurt zum SV „Preußen“ Bad Langensalza. Offensichtlich hatten die Erfurterinnen die richtigen „Schußstiefel“ angezogen und gewannen den Saisonauftakt mit 18:0. Ohne größere Probleme verlief die Minimeisterschaft mit drei Teams im weiteren Verlauf für die Erfurterinnen. So übergab Gudrun Gania, die als Spielerin einen Einsatz in der Mannschaft von Grün-Weiß in der Saison hatte, als TFV-Vertreterin am letzten Spieltag den Meisterpokal an Spielführerin Heike Ritz. Doch damit war die Saison noch nicht beendet. Auch im Pokal konnte sich das Team von Wolfgang Nagosky im Elfmeterschießen gegen den TSV Modedruck Gera durchsetzen. Nach der souveränen Meisterschaft und dem Aufstieg in die Damenoberliga des NOFV spielten die Grün-Weiß-Fußballerinnen sechs Jahre in der damaligen 2. Liga des Frauenfußballs.

Nach dem Aufstieg im Sommer 1992 landeten die Erfurterinnen auf dem 10. Platz und hielten somit die Klasse. Nach dem 9. Platz in der Saison 1993/1994 gelang im Folgejahr mit dem 6. Platz die beste Platzierung des Vereins in der Damenoberliga. Immerhin konnte man in dieser Saison den späteren Bundesligisten Tennis Borussia Berlin hinter sich lassen. Es folgten noch ein 7. und 9. Platz. Im Sommer 1997 begann das Ende des Frauenfußballs beim SV Grün-Weiß Erfurt. Eine Gruppe um Wolfgang Nagorsky gründete den 1. FFV Erfurt Grün-Weiß. Einige Frauen und Juniorinnen unterstützten den Neustart. Die verbliebenen Frauen starteten mit dem SV Grün-Weiß Erfurt in die letzte Regionalligasaison 1997/1998. Die Verantwortlichen hatten für die Saison noch gemeldet. Doch mit Beschluss vom 29. Oktober 1997 zog dann der SV Grün-Weiß Erfurt seine Frauen-Mannschaft aus der Frauen-Regionalliga zurück. Die bis zum 7. Spieltag gegen SV Grün-Weiß Erfurt ausgetragenen Spiele wurden annuliert und gingen nicht in die Wertung ein. Als Letzter wurden die Erfurterinnen in der Tabelle geführt und stiegen im Sommer 1998 „formell“ in die Verbandsliga ab.

Faktisch gab es 1998 keinen Abstieg, da es keine Grün-Weißen Fußballerinnen mehr gab. Die verblieben Frauen waren entweder zum 1. Frauenfußballverein Erfurt Grün-Weiß oder zum SSV Blau-Weiß 79 Erfurt gewechselt. Der Verein war 1990 aus der BSG Straßen- und Tiefbaukombinat Erfurt entstanden. Im Sommer 1998 starteten die Frauen des SSV Blau-Weiß dann in der Landesklasse West. Zwei Jahre später fusionierten die Vereine SSV Blau-Weiß 79 und SC Medizin 2002 zum FC Union Erfurt. Den Frauen gelang gleich im ersten Union-Jahr die Meisterschaft in der Verbandsliga. Ein Aufstieg in die Regionalliga erfolgt aus finanziellen Gründen nicht. Im Sommer 2008 endete die Geschichte des Frauenfußballs beim FC Union Erfurt. Den Platz des „Absteigers“ SV Grün-Weiß Erfurt in der Verbandsliga nahm im Sommer 1998 der im Jahr zuvor neugegründete 1. FFV Erfurt Grün-Weiß ein.


1. FFV Erfurt Grün-Weiß | 1. FFV Erfurt
Die Geschichte des „1. Frauenfußballverein Erfurt Grün-Weiß“ begann am 25. Juni 1997. An der Gründungsversammlung nahmen 20 Mitglieder teil. Der Zusatz „Grün-Weiß“ war ein Kompromiss, um die Trennung für beide Seiten verträglich zu gestalten. Die offizielle Eintragung in das Vereinsregister unter der Registernummer VR 1632 erfolgte am 4. September 1997. Mit einer Satzungsänderung im Jahre 2003 wurde dann der Zusatz komplett aus dem Vereinsnamen gestrichen.

Im Sommer 1997 – unmittelbar nach der Vereinsgründung – wollten die Verantwortlichen die Frauenmannschaft in den Spielbetrieb integrieren. „Unser Ziel war es in der Landesklasse zu starten, doch Gerald Rössel vom TFV hat dies nicht zugelassen, weil unsere Bewerbung zu spät kam“, berichtete Wolfgang Nagorsky im Rückblick[1]. Somit spielten die Frauen im 1. Jahr in keiner Liga und bereiteten sich mit Freundschaftsspielen auf den Punktspielstart in der Folgesaison vor. Das erste Spiel des neuen Vereins fand im Sommer bei einem Trainingslager in Bad Berka gegen den Uhlstädter SV statt. Mit 6:2 (3:0) konnte das erste Vereinsspiel souverän gewonnen werden. Janine Nietzel gelang mit vier Treffern ein erfolgreicher Auftakt. Franziska Holzapfel und Mandy Bretschneider machten das halbe Dutzend voll. Im 1. Spiel des 1. FFV Erfurt GW standen folgende Spielerinnen auf dem Platz: Großpietsch – Bretschneider, Büttner (40. Kast), Nygd, Endrise (52. Wollweber), Schmidt, Schonert (62. Fiedler), Straube (70. Schneevoigt), Holzapfel, Nietzel, Eckhardt (54. Scheuermann). Somit startete der Verein im Sommer 1997 „nur“ mit den B-Mädchen in der Landesliga. Doch dieser Auftakt verlief erfolgreich. Hinter dem USV Jena und Eintracht Wechmar landeten die FFV-B-Juniorinnen in den ausgetragenen Play-off-Runden 1997/1998 auf dem 3. Platz.

Den ersten Meistertitel in der Geschichte des 1. FFV Erfurt holten die C-Juniorinnen in der Saison 2003/2004. Vor SG Hermsdorf/Eisenberg, USV Jena, Motor Altenburg und der SG BW Gera/Weida landeten die Erfurterinnen mit 11 Siegen aus 12 Spielen auf dem 1. Platz.

Regionalliga-Aufstieg 2006
Die Frauen-Verbandsliga dominierten die Mannschaften des FSV 1921 Uder und des 1. FFV Erfurt. Nach 22 Punktspielen hatten die Fußballerinnen aus Uder 63 Punkte und damit 20 Punkte Vorspung auf den Tabellendritten FSV Eintracht Wechmar. Die einzige Niederlage der Saison kassierte der FSV Uder im Sportforum. 4:1 gewannen die Erfurterinnen das Heimspiel am 11. Spieltag. Da der 1. FFV Erfurt in der Saison zwei Niederlagen kassierte (1:2 in Uder sowie 2:6 in Wechmar), landete die Mannschaft von Wolfgang Nagorsky mit 60 Punkten auf dem 2. Platz.

Da die Landesmeisterinnen nicht an der Ausstiegsrunde teilnehmen wollten, durfte die Fußballerinnen aus der Landeshauptstadt  an ihrer Stelle treten. Die Ausgangssituation war nicht einfach. Fünf Mannschaften wollten in die Regionalliga aufsteigen. SV Hafen Rostock 61 (1. VL Mecklenburg-Vorpommern), 1. FFC Fortuna Dresden-Rähnitz (1. LL Sachsen), SV Fortuna Friedersdorf (1. VL Brandenburg) und BSV G/W Neukölln (1. VL Berlin) konnten in ihren Landesverbänden den Titel gewinnen. Mit einer Niederlage gegen SV Hafen Rostock verlief der Auftakt nicht optimal, doch der Sieg des FFV in Friedersdorf hielt die Aufstiegshoffnungen der Erfurter Fußballerinnen am Leben. Letztendlich kam es dann zum entscheidenden Spiel gegen den jetzigen Regionalligisten Dresden Rähnitz. Dort siegten die Erfurterinnen zu Hause mit 3:1, obwohl die FFV-Mannschaft zur Pause 0:1 hinten lag. Somit stiegen Neukölln, Rostock und Erfurt in die Regionalliga auf.

Regionalliga-Aufstieg 2015
Die Mannschaft nahm die Herausforderung in der Verbandsliga an. Bereits zwei Spieltage vor Saisonende war dem 1. FFV Erfurt die Meisterschaft in der Thüringer Verbandsliga nicht mehr zu nehmen. Mit einem 14:0 Sieg beim Aufsteiger ZFC Meuselwitz zum Saisonauftakt erarbeiteten sich die
Erfurterinnen sofort die Tabellenführung und gaben diese bis zum Saisonende nicht mehr ab. 18 Siege aus 20 Spielen und ein Torverhältnis von 117:10 waren die eindrucksvolle Bilanz an Ende der Spielzeit. Spannung bot die Verbandsliga 2014/15 trotzdem. Der Weimarer FFC holte die Vizemeisterschaft und hatte bis zum direkten Duell mit den Erfurterinnen noch berechtigte Hoffnung auf den Titel. Am letzten Spieltag gewannen die Fußballerinnen aus der Landeshauptstadt beim F.F.C. Gera mit 6:2 Damit lagen die Erfurterinnen zum Saisonabschluss auf dem 1. Platz von Gesamt-, Heim-, Auswärts, Hinrunden- und Rückrundentabelle. Unmittelbar nach dem Spielschluss in Gera überreichte Vizepräsident Peter Brenn sowie Staffelleiterin Anja Kirchner den Meisterpokal und die Medaillen an die Spielerinnen und Trainer des 1. FFV Erfurt. „Beste Torschützin des 1. FFV Erfurt in der Verbandsliga war Mandy Uhl mit 24 Treffern. Die Dominanz der Erfurterinnen setzte sich auch in der Regelagtion fort. Dabei war die Ausgangssituation nicht einfach. Vier Teams machten sich berechtigte Hoffnungen auf den einen Aufstiegsplatz. Doch beiden Spiele gegen den Serienmeister aus Sachsen sowie das Finale den SFC Stern 1900 wurden souverän gewonnen und sorgten für ausgelassene Stimmung im Sportforum.

Keine Bewerbung für Regionalliga 2017/2018
Schweren Herzens entschied der Vorstand im April 2017, dass der Verein trotz sportlicher Qualifikation auf eine neue Bewerbung für die Regionalliga Nordost verzichtet. Es war das erste Mal in der Geschichte des Vereins, dass trotz sportlicher Qualifikation die Bewerbung für die Regionalliga nicht erfolgte. Den Verantwortlichen fiel die Entscheidung sichtlich schwer, doch die Gespräche mit den Spielerinnen hatten deutlich gemacht, dass eine (zu) große Anzahl den Verein aus beruflichen oder privaten Gründen verlassen wird oder für einen aktiven Spielbetrieb in der Regionalliga mit der damit verbundenen Trainingsbelastung sowie den längeren Auswährtsfahrten nicht mehr zur Verfügung steht. Der Verein arbeiten intensiv daran „belastbare“ Strukturen schaffen, um zukünftig in der 3. Liga bestehen zu können. „Wir wollen wieder aufsteigen, wenn wir die notwendigen Strukturen geschaffen haben und gleichzeitig einen Kader von 22 Spielerinnen haben, die das Abenteuer Regionalliga unbedingt wollen“, erklärte der Vorstand. Dieser will mit der Entscheidung auch ganz bewusst ein Signal zum sportlichen Neustart senden. „Wir sind überzeugt davon, dass er letztendlich zum Erfolg führen wird.“

Neues Logo seit 16. Juni 2017

Mit dem 20. Geburtstag änderte der 1. FFV Erfurt auch sein Erscheinungsbild. Die Vereinsfarben blieben unverändert. Weiterhin wird der Mädchen- und Frauenfußball im Sportforum Johannesplatz die Farben weiß, rot und schwarz tragen. Völlig neu ist allerdings das Vereinslogo. Dieses wurde vom Erfurter Künstler Roland Neumeister gestaltet und ist mit dem Start der Saison 2017/2018 das neue Markenzeichen des 1. Frauenfußballvereins der Thüringer Landeshauptstadt.


Quelle: Danny Neidel: BALLVERLIEBT – 20 Jahre 1. Frauen-Fußball-Verein Erfurt e.V.. Hrsg.: 1. FFV Erfurt. 16. Juni 2017, S. 136.